" 60 Jahre ...

... und kein bischen weise"

Curd Jürgens

Auch ich muss davon ausgehen, dass ich mit 60 mich ebenfalls nicht weise nennen kann.

Dabei dachte ich früher, dass ich automatisch mit Zunahme des Alters auch eine Zunahme an Wissen erwarten dürfte.

Ich lese viel, sperre meine Ohren auf, sehe Nachrichten und Informationssendungen aller Art und tausche mich auch mit Freunden und Kollegen aus.

Ist dies nicht neben einer bayrischen Schulbildung, eine solide Grundlage für ein Leben mit Antworten statt Fragen - zumindest mehr Antworten als Fragen?

Mitnichten - jeden Tag werden es mehr Fragen - und eine ist die, ob ich früher einfach nur naiver war, ob es es heute mehr Gründe gibt, Fragen zu stellen.

Ist unsere Welt inzwischen fragwürdig geworden?

Um selbst mit dieser und allen anderen Fragen fertig zu werden, beginne ich nun, Fragen schriftlich zu fixieren - man soll sich doch auch Sorgen von der Seele schreiben, warum dann nicht auch einfache Fragen - oder gibt es hier überhaupt noch große Unterscheidungen?

Wie angemerkt, ich schreibe für mich!

Aber eventuell stecke ich ja andere Menschen mit meinen Fragen zum Fragestellen an - eine Ansteckung, die keine Gefahr, sondern Hilfe ist.

Bleibt neugierig

 

29.März 2020, Thomas Heckmann

 

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